Die Adria

Die Adria

Die Adria – an Beliebtheit unübertroffen

ID 94033045 © Golasza | Dreamstime.comNach der italienischen Stadt Adria benannt, ist das ‚Adriatische Meer’ bzw. die ‚Adria’ das Seitenbecken des Mittelmeeres nördlich der ‚Straße von Otranto’. 820 Kilometer lang und im Durchschnitt 160 km breit, erstreckt sich das bei Urlaubern aus aller Welt beliebte Meer auf einer Fläche von über 130.000 km2 zwischen der Apeninn- und der Balkanhalbinsel.

Insbesondere das Klima an den langen Adriatischen Küsten ist mehr als urlauberfreundlich. Die Sommer sind warm und trocken. Ein beständiger, aber nur schwach wehender Wind macht dabei die heißen Tage angenehm. Im August erreicht die Wassertemperatur 23 bis 28 °C, kann aber in Buchten und insbesondere im italienischen Süden auf über 30 °C ansteigen. Die Wasserqualität ist - trotz zunehmender Probleme mit Algen- und Quallenplagen sowie Abfallbelastung - weitestgehend gut bis sehr gut. Viele historisch bedeutsame (Bade)orte sind europa- oder sogar weltweit bekannt und warten auf Ihren Besuch: Venedig, Triest, Ravenna, Rimini, Chioggia, Jesolo, Bibione, Grado, Ancona, Pescara, Termoli, Trani oder Otranto - um nur einige von ihnen zu nennen.

Zudem ist die Adria ideal aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu erreichen. Einmal im italienischen Norden angekommen, führen verschiedene Verkehrswege direkt am Meer entlang, zum Teil sogar parallel zueinander. So verläuft die ‚Strada Romea’ von Venedig bis Ravenna und anschließend die’ Strada Adriatica’ von Ravenna bis hinunter in den Süden. Die ‚Autostrada Adriatica’ und die Eisenbahnstrecken Bologna-Ancona sowie die ‚Ferrovia Adriatica’ führen ebenfalls bis in die südlichsten Landesteile. Hinzu kommen eine Reihe von (inter)nationalen Flughäfen.

Entspannung und (Party)Stimmung garantiert

Die obere Adria, also der nordwestliche Teil des Gebietes, ist flach und weist einige zum Teil große Lagunen auf, von denen die größte diejenige von Venedig ist. Südlich von Gabicce Mare wird die Küste hingegen gebirgiger. Die gesamte Region jedoch lässt die Herzen aller Ferienhaus-Urlauber höher schlagen, unabhängig davon, ob Sie sich mehr für die unzähligen historischen Sehenswürdigkeiten interessieren oder Ihre Tage am sonnenverwöhnten Strand verbringen oder am besten beides miteinander kombinieren wollen.

Für einen entspannten Familienurlaub ist die Adria jedenfalls perfekt. So sind die feinsandigen Strände in Venetien kilometerlang und teilweise sehr breit. Da sie zumeist sehr flach ins Meer abfallen und es kaum hohe Wellen gibt, sind die Strände ideal für Kinder geeignet. Begehrte Badeorte sind zum Beispiel Bibione, Cavallino, Caorle und Jesolo. Erholung versprechen auch die vielen Heilbäder mit Thermalquellen. Darüber hinaus sind Venedig mit dem ‚Markusplatz’, dem ‚Markusdom’ und seinen prächtigen Kanälen oder Verona mit seiner Arena und dem ‚Balkon der Julia’ unvergessliche (Mehr)Tagesziele. Padua mit der beeindruckenden ‚Basilika des Hl. Antonius’ und dem Botanischen Garten aus dem 16. Jhd. sowie der wunderschönen Altstadt von Vicenza sollten Sie ebenfalls unbedingt einen Besuch abstatten.

An der Adria müssen Sie sich darauf einstellen, (sehr) vielen Gleichgesinnten zu begegnen, die ebenfalls an den herrlichen Stränden entspannen oder die vielen Freizeitmöglichkeiten nutzen wollen. An vielen Plätzen wird abends einmal die Nacht zum Tage gemacht. Viele Shopping-Meilen, Restaurants und Bars mit Livemusik laden zum Geldausgeben ein. Spaß für Groß und Klein garantieren die zahlreichen Wasser- und Vergnügungsparks - z. B. das ‚Gardaland’, ‚Gulliverlandia’ oder ‚Parco Junior’. Mehr als 25 Attraktionen, unter anderem eine der höchsten und längsten Wasserrutschen der Welt oder einen Bungee-Jumping-Turm, bietet das mehrfach ausgezeichnete ‚Aqualandia’ in Jesolo. Der ‚Parco Natura Viva’ in Bussolengo kombiniert Zoo, Safari- und Dinosaurierpark und hat sich dem Schutz vom Aussterben bedrohter Tiere verschrieben. Hier kann nicht nur der Nachwuchs noch einiges lernen ...

Und wenn Ihnen in den Badeorten dann doch einmal der Trubel zu viel werden sollte, haben Sie immer die Möglichkeit, mit einem (Tages)ausflug ins Landesinnere der Hektik zu entfliehen und einige der historisch bedeutsamen Städte und Dörfer zu erkunden.

Samtstrände und Malediven-Feeling

ID 104056678 © Saintantonio | Dreamstime.comAn die Venetische Küste schließt sich im Süden die Küste der Emilia-Romagna an. Hier verführen ebenfalls zahllose Kilometer an feinstem Sandstrand. Rimini, Riccione, Cesenatico, Cervia-Milano Marittima zählen zu den bekanntesten Badeorten. In Comaccio z. B. finden Sie sogar gleich sieben Strände, die sich auf 20 Kilometer Länge wie Perlen aneinander reihen - die ‚Lidi di Comacchio’. Überall fallen die Strände sanft ins Meer ab und sind somit perfekt für Kinder und einen tollen Familienurlaub geeignet. Zwei Arten von Stränden warten auf Sie: kostenpflichtige Bagni mit Liegen, Sonnenschirmen, Duschen und WC sowie die freien, kostenlosen Strände. Hierzu zählt z. B. in Bellaria der ‚Strand Polo Est, wo es sogar Babysitter und Kinderanimateure gibt. In Ravenna sind die ‚Punta Marina Terme’ und ‚Marina di Ravenna’ beliebt.

In der schönen Region müssen Sie unbedingt das ‚rote’ Bologna besuchen, dessen mittelalterliches Stadtbild durch die roten Backsteinbauten geprägt ist. Das idyllische Ferrara sollte ebenfalls auf dem Programm stehen; hier können Sie sich z. B. mit leckeren Kuchen und Mandelbiskuits stärken, die (fast) an jeder Ecke angeboten werden. Ferienhaus-Urlauber sollten jedoch Ravenna nicht vergessen, das übrigens gut mit dem Rad zu erkunden ist. Lassen Sie sich von den alten Kirchen und grandiosen Goldmosaiken beeindrucken, die zu den Glanzpunkten der frühchristlichen Kunst gehören.

Weiter südlich können Sie dann ihre Füße bei Senigallia auf den ‚Spiaggia di velluto’, den ‚Samtstrand’ setzen. Fast 30 Kilometer nördlich von Ancona in der Region der Marken, erstreckt er sich weiß und von feinster Sandqualität über 12 Kilometer am blauen Meer entlang.

Aber auch ganz im Süden, in Apulien, in Otranto z. B., lässt sich die Adria genießen. Nördlich des Hafenstädtchens auf der Halbinsel Salento liegt nämlich der Strand ‚Alimni’, dessen weiße Dünen das Meer von den immergrünen Kiefernwäldern trennen und zuweilen sogar Vergleiche mit den Malediven heraufbeschwören. Südlich des 6000-Einwohner-Städtchens zeigt sich hingegen eine wildromantische Steilküste mit kleinen Buchten und versteckten Sandstränden, die es zu erkunden gilt.

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