Die Italienische Riviera

Die Italienische Riviera – Traumziel am Golf von Genua

ID 149085192 © MNStudio | Dreamstime.comAllein der Name lässt die Herzen aller Urlauber höherschlagen: Italienische Riviera! Vollkommen verständlich, denn hier erwarten Sie traumhafte Landschaften, Hunderttausende von Palmen, Orangen-, Zitronen- und Olivenbäumen, unzählige Blumen, schöne Städte, mondäne Villen mit ausladenden Parks, tolle Strände und nicht zuletzt ein tiefblaues Meer.

Noch dazu herrscht hier das ganze Jahr über ein mildes Klima, was die Gegend an der ligurischen Küste, genauer gesagt am Golf von Genua, zu einer idealen Urlaubsregion macht.

Der Name Riviera stammt übrigens vom lateinischen Wort für ‚Ufer’ ab, nämlich ‚ripa’, das im Genuesischen Dialekt in ‚riva’ abgeändert wurde. Direkt angrenzend an die ‚Côte d’Azur’, die Französische Riviera, erstreckt sich die Italienische Riviera bis zur Toskana und wird aufgrund der immensen Länge in mehrere Gebiete geteilt. So unterscheidet man die ‚Riviera di Ponente’ im Westen (‚ponente’ bedeutet sinngemäß: ‚wo die Sonne untergeht’) und die ‚Riviera di Levante’ im Osten (‚levante’ bedeutet: ‚wo die Sonne aufgeht’).

Die ‚Riviera di Ponente’ - Sandstrände, Palmen und Blumen

ID 36165967 © Maudanros | Dreamstime.comDie ‚Riviera di Ponente’ beginnt bei Ventimiglia, einem Seebad und Kurort unmittelbar an der französischen Grenze und reicht bis Genua, der ligurischen Hauptstadt. Der Küstenabschnitt ist in die westliche ‚Blumenriviera’ (ital.: ‚Riviera dei Fiori’) sowie die östliche ‚Palmenriviera’ (ital.: ‚Riviera delle Palme’) unterteilt. (Fast) überall finden Sie weite Sandstrände und sanfte palmen- und blumenübersäte Landschaften. Kein Wunder, dass sämtliche Städte und Gemeinden sich ganz dem Tourismus verschrieben haben.

Wegen ihrer unzähligen Blumenfelder und -märkte wird die Gegend um den Hauptort Sanremo auch als ‚Riviera dei Fiori’ (dt.: ‚Blumenriviera’) bezeichnet. Verantwortlich war hierfür der aus Frankreich ausgewiesene Schriftsteller Alphonse Karr, der sich in seinem Exil, im damals italienischen Nizza, der Blumenzucht widmete und die Blumen, vor allem Rosen und Nelken, mit großem Erfolg nach Paris verkaufte. Die ligurischen Bauern der Umgebung folgten seinem Beispiel und gaben ihre Oliven- und Zitronenhaine nach und nach zugunsten von Blumenbeeten auf. Sind Sie am 3. Wochenende im Juni in Ventimiglia, dann nehmen Sie auf jeden Fall am Blumenfest, den ‚Bottiglieri dei Fiori’ teil. Es beginnt mit einem Umzug aus großen Blumenfiguren und endet mit einer wahren ‚Blumenschlacht’, bei der sich alle gegenseitig mit Blumen bewerfen. Von 1980 bis 2013 sponserte die Stadt übrigens den Blumenschmuck für das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker mit bis zu 30.000 Blumen.

Etwas östlich von Ventimiglia finden Sie dann einen Ort, der aufgrund seiner Schönheit bereits von zahlreichen Malern und Dichtern gepriesen wurde: Bordighera. Insbesondere wegen seiner fast überbordenden mediterranen Pflanzenwelt müssen Sie als Ferienhaus-Urlauber das Städtchen besuchen. Bummeln Sie unbedingt durch die malerische Altstadt mit den drei Stadttoren und entspannen Sie anschließend auf der ‚Piazza del Popolo’, die schöne Pfarrkirche ‚Santa Maria Maddalena’ fest im Blick. Auch dem Rathaus, das der Architekt der Pariser Oper, Charles Garnier im Jahre 1870 erbaut hat, sollten Sie wie der Neustadt einen Besuch abstatten. Hier können Sie Hotels, Jugendstilvillen mit üppigen Gärten und eine hübsche Seepromenade entdecken.

Im Zentrum einer weiten Bucht liegt der Kurort Sanremo mit seinen ca. 55.000 Einwohnern. Das ganzjährig milde Klima machte die Stadt schon früh zum Tourismusziel. Davon zeugen noch heute eine Reihe von traditionsreichen Hotels, die Sie unmittelbar an der Küstenstraße antreffen. Auf jeden Fall sollten Sie in der Altstadt durch die sog. ‚Kasbah’ streifen - ein fast orientalisch anmutendes Gewirr an Durchgängen und Gassen. Sind Sie Schlager-Fan, ist Ihnen die Stadt selbstverständlich als Austragungsort des seit 1951 stattfindenden Musikfestival ein Begriff, das entweder Ende Februar oder Anfang März stattfindet. Die Sportfans unter Ihnen kennen Sanremo hingegen als Ziel des klassischen Radrennens Mailand-Sanremo.

Diane Marina, die ‚Città degli aranci’ (dt.: ‚Stadt der Orangen’), liegt an der Grenze der sog. ‚Blumenriviera’. Hier finden Sie bereits in den Zufahrtsstraßen zum Städtchen zahlreiche Alleen aus herrlich duftenden Orangenbäumen. Einen der wenigen Orte mit natürlichem Sandstrand finden Sie dann ein Stück weiter östlich in Alessio. Auf 3 km Länge fällt er sanft ins Meer ab, ist aber zum Teil nur 10 m breit.

Die ‚Riviera di Levante’ - Vom ‚Paradiesgolf’ bis zu den ‚Cinque Terre’

Auch die ‚Riviera di Levante’ wird in verschiedene Zonen unterteilt. Östlich von Genua liegt zunächst der ‚Golfo Paradiso’, gefolgt vom ‚Golfo di Tigullio’. Anschließend folgt u. a. die ‚Riviera von La Spezia’ mit den zum Welterbe zählenden fünf malerischen Dörfern der ‚Cinque Terre’. Noch weiter östlich liegt schließlich an der Grenze zur Toskana die Küste von ‚Sarzana’.

Zu den beliebtesten Urlaubsorten der ‚Riviera di Levante’ zählt selbstverständlich das kleine, dafür um so berühmtere Portofino. Die herrliche Lage des Naturhafens sowie der langjährige Zuzug von Prominenten haben das 400-Seelen-Dorf zum Inbegriff der Riviera gemacht. Viele (inter)nationale Kinofilme wählten Portofino und seine Umgebung als sehnsüchtig-machende Kulisse. Alleine werden Sie sich hier also nicht fühlen ...

Die ‚Perle von Tigullien’ ist hingegen Santa Margherita Ligure. Die von Einheimischen manchmal lediglich ‚Santa’, also ‚Heilige’, genannte Stadt mit knapp 10.000 Einwohnern ist eine sehenswerte elegant-mondäne Hafenstadt. Destra Levante wiederum, ebenfalls an der Küste des Golfo Tigullio, liegt malerisch an zwei Buchten. Die Altstadt finden Sie auf der vorgelagerten kleinen Halbinsel Portobello.

Abschließend noch ein Tipp an alle Ferienhaus-Urlauber: Machen Sie unbedingt einen Ausflug ins schöne Lerici mit seiner imposanten Festung. Neben der von ca. 1100 bis 1550 erbauten Burg mit dem ungewöhnlichen fünfeckigen Turm finden Sie dort auch die Kapelle ‚Sant'Anastasia’ aus dem 13. Jahrhundert. In einer der Bars am Hafen können Sie schließlich den Tag mit Blick auf die einlaufenden Boote ganz entspannt ausklingen lassen ...

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