Surfen in Italien

Surfen in Italien

ID 143582768 © Stefano Carnevali | Dreamstime.comAngesichts von 7.600 Kilometern Küste ist es kaum verwunderlich, dass es auch in Italien interessante Surfspots gibt. Zwar ist die Apenninen-Halbinsel aufgrund der oftmals fehlenden Winde in den Sommermonaten nicht so konsistent wie vergleichbare Küstenabschnitte in Frankreich und Portugal, dennoch kommen Surfer in Ligurien, Apulien und vor allem auf Sardinien voll auf ihre Kosten.

Windsurfer hingegen haben die oberitalienischen Seen als ideale Wassersportgebiete für sich entdeckt. Die Windverhältnisse auf dem Gardasee oder dem Lago Maggiore sind nahezu ideal.

Italien steht beim Thema „Surfen“ immer etwas im Schatten der europäischen Nachbarn. Wird vom fulminanten Wellenreiten gesprochen, denken die meisten Menschen vor allem die aufregende Küstenlandschaft vor Frankreich und die grandiosen Surfspots von Portugal. Das Land auf der Iberischen Halbinsel hat natürlich den Vorteil des Atlantiks und den damit verbundenen Winden. Diese sind dort wesentlich konsistenter, während Surfer in Italien den ein oder anderen Tag auf die Wellen warten müssen. Gerade in den Sommermonaten kann dieses Warten zu einer Geduldsprobe werden. Deutlich bessere Chancen bieten in dieser Hinsicht der Herbst und der Winter, wobei die Westküste etwas privilegierter ist als die Adria.

Ligurien mit dem Surfspot Levanto

Die ligurische Küste ist durchaus empfehlenswert für Surfer. Hier herrschen die konstantesten Bedingungen und Wellen von vier Meter Höhe sind in der Region La Spezia keine Seltenheit. Die atemberaubend schöne Küstenlandschaft dürfte neben den sportlichen Aspekten bei der Wahl des richtigen Urlaubsortes eine Rolle spielen. Weitere interessante Anlaufpunkte in der Region Ligurien sind Varazze und Arenzano, die sich in der Nähe von Genua befinden. Letzterer ist vor allem für seine langen Wellen bekannt. Ein Geheimtipp ist Lerici in dieser Bucht. Gerade Einsteiger haben auf der recht langsamen Welle die Chance, die nötige Balance zu finden.

Surfen an der Adria

Die Adriaküste wird gerade an warmen Tagen nicht gerade von passenden Winden verweht, dennoch gibt es Spots mit herrlichen Wellen. Empfehlenswert ist Punta Sabbioni in der Nähe der Lagunenstadt Venedig. Hier brechen gleich mehrere Wellen, die sich für unterschiedliche Anforderungen eignen. Die kleine Ortschaft Casal Borsetti hat sich zu einem interessanten Surfspot entwickelt. Die Welle bricht dabei nicht direkt am Strand, sondern rund 200 Meter auf dem Meer. Mit etwas Geduld werden Surfer hier die besten Wellen der Region finden.

Surfen auf Sizilien

ID 70937170 © Philip Bird | Dreamstime.comDie Mittelmeerinseln Italiens gelten als hervorragende Surfgebiete, besonders Sizilien bietet zahlreiche großartige Surfmöglichkeiten. Pollina ist dabei bekannt für seine Pointbreaks, während in Capanonne bei Catania eher Beachbreaks vorhanden sind. Die langen Wellen bieten allerdings kaum Tubes. In Puzziteddu auf Sizilien sind Wellen von vier Metern vor allem im Herbst und im Winter durchaus realistisch. In den Sommermonaten ist es mehr ein Freeriderevier, das von leichten und seichten Winden dominiert wird.

Surfen auf Sardinien

Allein schon aufgrund seiner Lage ist Sardinien ein beliebter Urlaubsort für Surfer, Kitesurfer und Windsurfer. Capo Mannu dürfte der wohl bekannteste Spot auf der Insel sein, der Surfen bei allen Wind- und Wellenbedingungen ermöglicht. Porto Pollo im Norden von Sardinien, Is Solinas mit besten Winden aus Nordwest, Chia als Gebiet für Flachwassermoves oder Porto Ferro für ausgedehnte Surf- und Kitesessions sind Tipps auf dem schönen Eiland. San Pietro e Mare, Putzu Idu, Porto Botte, Vigniola und Berchida wurden von Surfern als interessante Spots auf Sardinien markiert. Wichtig als Tourist oder Gast ist auch Rücksprache mit den Surfern vor Ort zu halten, um für Harmonie am Strand zu sorgen.

Surfen in der Toskana

Die Toskana besitzt mit Tre Ponti einen lohnenden Spot. Vor allem im Herbst und Winter sorgen durchziehende Tiefdruckgebiete bei Livorno für perfekte Wellen. Vorsicht ist allerdings geboten, denn der Spot erweist sich als sehr felsig und mit Hindernissen im Wasser.

Windsurfen und Kiten auf den Oberitalienischen Seen

Für viele etwas überraschend sind auch die Seen im Norden von Italien ausgezeichnete Urlaubsorte, um beim Windsurfen oder Kiten über die Wellen zu jagen. Die Windverhältnisse am Gardasee oder auf dem Lago Maggiore sind nahezu optimal, um diese Sportarten auszuüben. Erfreulich dabei ist, dass selbst Einsteiger sich hier ausprobieren können. Mietstationen oder Surfschulen ermöglichen die ersten Schritte zum richtigen Abenteuer.

Surfurlaub in Italien ist sehr individuell. Dementsprechend muss auch die Auswahl der Unterkunft erfolgen, die in der Regel sehr strandnah sein sollte. Ein Ferienhaus direkt am Meer mit einem schnellen Zugang zum Strand eignet sich perfekt, um die herrlichen Wellen nicht zu verpassen. Auf diese Weise können erholsamer Strandurlaub und Surfen optimal miteinander verbunden werden. Sowohl in Ligurien als auch an der Adria gibt es eine Vielzahl von Ferienhäusern, die diesen Ansprüchen gerecht werden. Bei einem Urlaub an den oberitalienischen See kann auch eine Ferienwohnung oder ein Apartment passend sein, wenn es Möglichkeiten gibt das Brett und die Surfmaterialien unterzubringen.

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