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Pottwal, Tümmler, Meeresschildkröte: Whalewatching in Ligurien

Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten zu können, ist ein Traum vieler Kinder und Erwachsener. Vor der Küste Liguriens, im Norden Italiens, wird dieser Traum Wirklichkeit.  

Whalewatching: Perfekte Bedingungen in Ligurien

In kaum einer Küstenregion Italiens sind die Bedingungen für Walbeobachtungen so gut, wie an der ligurischen Küste. Die Küste fällt zwischen La Spezia und San Remo steil ab und Wassertiefen zwischen 1.000 und 1.500 m werden in einem vergleichsweise geringen Abstand von der Küste erreicht. In diesen Tiefen fühlen sich die grauen Riesen wohl. Pottwale gehen auf die Jagd nach Krill und Delfinschulen nutzen den Lebensraum zur Aufzucht der Jungen. Hervorragende Bedingungen für Walbeobachtungen bietet die Blumenriviera. Der Küstenabschnitt erstreckt sich von Imperia bis zur französischen Grenze und ist das Ziel von Sonnenanbetern und Badeurlaubern. Viele gönnen sich in einem Urlaub in einem Ferienhaus in Italien eine kurze Auszeit vom Strandalltag und schließen sich einer organisierten Whale-Watching-Tour an.  

Auf Tuchfühlung mit Walen und Delfinen

Eine Whale-Watching-Tour in Ligurien ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Mit hochseetüchtigen Booten geht es hinaus auf das Meer. Rund 30 Minuten dauert die Anfahrt in die Walbeobachtungszone. Ungeduldig recken die Teilnehmer die Hälse, um den ersten Blick auf einen grauen Meeressäuger nicht zu verpassen. Der Kapitän bezieht Position auf dem erhöht liegenden Steuerplatz und behält die ganze Zeit, bewaffnet mit einem Feldstecher, die Wasserfläche im Auge.  

Die Nähe eines Pottwals kündigt sich durch den sogenannten Blas an. Diese Wasserfontäne stoßen die grauen Riesen regelmäßig durch eine Öffnung an der Kopfseite aus. Der Kapitän nimmt Kurs auf die Position des Wals und mit etwas Glück bekommen die Teilnehmer einen lebensgroßen Pottwal in seinem natürlichen Lebensraum zu sehen. Bis der erste Blas zu sehen ist, fiebern die Leute dem magischen Augenblick entgegen. Handykameras werden gezückt und in Position gebracht und die Rangelei um die besten Plätze an der Steuerbord- oder Backbordseite beginnt.  

Whale-Watching-Touren von Juni bis September

Whale-Watching-Touren werden an der ligurischen Küste von Mitte Juni bis Ende September angeboten. In diesem Zeitraum ist das Meer meistens ruhig und Wale und Delfine sind aus größerer Entfernung auszumachen. In der restlichen Zeit des Jahres sorgen auffrischende Winde und Stürme für hohen Wellengang, was eine Beobachtung der Tiere unmöglich macht. Sollten Sie planen, an einem Ausflug dieser Art teilzunehmen, empfiehlt sich eine Platzreservierung im Vorfeld. Die Nachfrage ist in den Sommermonaten vor allem bei Familien groß und die verfügbaren Plätze sich schnell ausgebucht.  

Meeresbiologen an Bord

Zahlreiche Whale-Watching-Touren an der Küste Ligiuriens werden von Meeresbiologen begleitet. Die Wissenschaftler beantworten alle Fragen der neugierigen Teilnehmer. Wenn eine Meeresschildkröte, eine Gruppe Delfine oder ein Wal ins Blickfeld gerät, wollen die Mitfahrenden natürlich wissen, um welche Art es sich handelt, welche Nahrung die Tiere bevorzugen, wie sie sich fortpflanzen und bis in welche Tiefe die Meeressäuger tauchen. Die Fragen werden in der Regel auf Italienisch und Englisch beantwortet.  

Die richtige Ausrüstung auf der Tour

Geht es um die persönliche Ausrüstung auf einer Whale-Watching-Tour denken die meisten Teilnehmer zuerst an Fotoapparat und Videokamera. Doch ein wenig Vorbereitung erspart Ihnen manche Unannehmlichkeit unterwegs. Sonnenschutzmittel sollten Sie ebenso mitführen, wie eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung. Die Touren werden mit offenen Booten durchgeführt, die keinen Schutz vor der intensiven Sonneneinstrahlung bieten. Eine leichte Jacke schützt Sie vor auffrischendem Wind. Wer häufiger mit Seekrankheit zu kämpfen hat, sollte ein entsprechendes Mittel aus der Apotheke mitführen oder gegebenenfalls vor der Bootstour einnehmen. Nichts trübt den Eindruck von einer Whale-Watching-Tour mit vielen Sichtungen mehr als permanente Übelkeit.  

Liguriens Walschutzgebiet

Die Häufigkeit der Walsichtungen vor der Küste Liguriens ist auf die Einrichtung eines speziellen Schutzgebietes im Jahr 1999 zurückzuführen. Das einzige Walschutzgebiet im Mittelmeer umfasst ein ca. 87.000 km² großes Areal, das sich von der Côte d’Azur in Frankreich über Korsika und Sardinien bis an die Küste der Toskana erstreckt. Die gesamte ligurische Küste befindet sich innerhalb des geschützten Areals. Pottwale und Finnwale gehören zu den größten Meeresbewohnern in diesem Gebiet. Große Tümmler und Streifendelfine zählen zu den am weitesten verbreiteten Delfinarten im Schutzgebiet. Mit etwas Glück bekommen die Teilnehmer an einer Whale-Watching-Tour Schwertwale, Meeresschildkröten oder Rundkopfdelfine zu sehen. Im gesamten Walschutzgebiet sind die grauen Meeressäuger streng geschützt und es bestehen klare Vorgaben, wie sich Bootskapitäne zu verhalten haben, wenn Wale oder Delfine gesichtet werden.

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