Italien und seine Sehenswürdigkeiten

Italien ist gesegnet an Sehenswürdigkeiten, die trotz ihres Alters noch hervorragend erhalten werden konnten. Die abwechslungsreiche Geschichte der Halbinsel, die schon zur Zeit des Römisches Reiches ihre erste Blütezeit erlebte, hat in Form von beeindruckender Architektur ihre Spuren hinterlassen.

Das bewegende Mittelalter, das Städte wie Florenz, Venedig oder Genua hat an Bedeutung gewinnen lassen, wirkt in vielen Metropolen noch sehr lebendig. Der Markusdom, die Kathedrale von Florenz oder der Schiefe Turm von Pisa entstammen dieser Zeit, in der Baumeister wahre Schätze hinterlassen haben.

Ein Land, dessen Besiedlungsgeschichte sich bereits 600 Jahre v. Chr. mit Schriftquellen belegen lässt, hat natürlich eine Vielzahl von historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Spuren der Etrusker finden sich in großer Zahl auf der Apenninen-Halbinsel, die Zeugnisse der römische Blütezeit sind omnipräsent und das kulturelle Erbe des Mittelalters lebt in vielen Metropolen weiter.

Sehenswürdigkeiten von Rom

Die Hauptstadt Rom war Namensgeber einer gesamte Epoche, die Europa entscheidend über Jahrhunderte hinweg geprägt haben. Ausgehend von einem Stadtstaat wurde daraus eine Weltmacht, deren Grenzen bis ins heutige Norddeutschland, England und Nordafrika reichten. In der Stadt selbst steht mit dem Kolosseum das Wahrzeichen des Römisches Reiches, das jedes Jahr Millionen von Besucher begrüßen kann. Rom jedoch nur auf diese Ära zu beschränken, würde der Stadt keinesfalls gerecht werden. Die Piazza Navona beispielsweise war der Platz des mittelalterlichen Lebens.

Auf dem Grund eines antiken Stadions entstanden, erhielt die Piazza im Laufe der Jahrhunderte ein vollkommen neues Gesicht. Den zentralen Punkt bildet der Vierströmebrunnen, der symbolisch für die größten Flüsse der damals bekannten Kontinente steht - Donau, Nil, Ganges und Río de la Plata. Noch berühmter als der Vierströmebrunnen ist der Trevi-Brunnen in Rom. Mit seiner Breite von 50 Metern und seiner Höhe von 26 Metern ist er eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Seine Bekanntheit ist eng verbunden mit Fellinis filmischem Meisterwerk „La Dolce Vita“ (Das süße Leben), in dem Anita Ekberg zusammen mit Marcello Mastroianni ein Bad im Brunnen nehmen.

Vatikan als Anziehungspunkt

Der Vatikan als Stadtstaat innerhalb von Rom gehört zu den populärsten Zielen in Italien. Der Hauptsitz der katholischen Kirche wird an christlichen Feiertagen zum Sammelpunkt für Menschen mit christlichem Glauben, wenn der Papst seinen Segen spricht. Das gesamte Staatsgebiet wurde 1984 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Petersplatz mit dem Petersdom und die Vatikanischen Museen mit ihren Renaissancekunstschätzen werden interessierte Besucher ins Staunen versetzen. Die Sixtinische Kapelle dürfte aber das beeindruckendste Bauwerk sein. Zwischen 1475 und 1483 erbaut ist das kirchliche Meisterwerk der Ort der Konklave, der Versammlungsort zur Papstwahl, und ein Hort der kostbarsten Kunstwerke der Welt. Die Fresken der Sixtinische Kapelle wurden von den berühmtesten Künstlern der damaligen Zeit gestaltet, wobei das Deckengemälde von Michelangelo Buonarroti wohl das bekannteste ist.

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Dom und Teatro alla Scala in Mailand

Die historischen Bauwerke des norditalienischen Mailands stehen oftmals im Schatten ihres Rufs als Modemetropole. Viele Städtereisende entscheiden sich vor allem aufgrund der zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten bei namhaften Designer für einen Besuch der Stadt, dabei gibt es mit dem Dom und dem Teatro alla Scala zwei der bemerkenswertesten Baudenkmäler Italiens. Der Mailänder Dom ist der reinen Fläche nach die drittgrößte Kirche der Welt und muss in dieser Hinsicht nur dem Petersdom und der Kathedrale von Sevilla den Vortritt lassen. Mit seinen gotischen Formen ist er jedoch das umfangreichste Marmor-Bauwerk auf dieser Erde. Mit den bunten Glasfenstern, dem reich ausgestatteten Kirchenschatz mit der Silberkapsel von Ambrosius von Mailand und dem achteckigen Vierungsturm von Amadeo wurde hier eines der großartigsten Gotteshäuser Europas geschaffen. Bei dem Teatro alla Scala (kurz: Scala) handelt es sich um das bekannteste Opernhaus auf dem Kontinent: 2.030 Besucher finden hier in einer Vorstellung Platz. Traditionell startet jede Spielzeit am 7. Dezember, dem Namenstag des Stadtpatrons von Mailand Sant'Ambrogio.

Lagunenstadt Venedig

Venedig ist reich an prestigeträchtigen Sehenswürdigkeiten. Allein schon das geografische Alleinstellungsmerkmal mit der von Kanälen durchzogenen Stadt zieht jedes Jahr Millionen von Besucher in den Bann. Der Markusplatz mit dem Markusdom bildet dabei den kulturellen Mittelpunkt. Schon im Jahr 828 wurde hier der erste Kirchenbau errichtet, allerdings erhielt das Gotteshaus im Laufe der Jahrhunderte aufgrund von Bränden und Zerstörung immer wieder ein neues Gesicht. Die Grundfassung des heute bekannten Bauwerkes wurde im 13. und 14. Jahrhundert geschaffen. Der Markusplatz ist dabei Schauplatz eines der schönsten Events in Italien – dem Karneval in Venedig. Die edlen Kostüme und aufwendig gefertigten Masken sind in der Anschaffung unheimlich teuer oder in vielen Stunden Arbeit entstanden. Für Touristen ist dieses Schauspiel ein unvergessliches Erlebnis.

Florenz als Kunstwerk

Kaum eine andere Stadt in Italien wird so sehr mit Kunst in Verbindung gebracht wie Florenz. Die Uffizien sind eine der eindrucksvollsten Kunstsammlungen der Welt. Die glanzvollen Paläste und die Ponte Vecchio als älteste Brücke der Stadt sind absolut sehenswert.

Das Turiner Grabtuch im Dom zu Turin, die wunderschöne Amalfiküste mit ihren pastellfarbenen Fischerdörfern und die faszinierenden Cinque Terre sind weitere Sehenswürdigkeiten des Landes, die zum Pflichtprogramm eines Urlaubs gehören.

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